Altersarmut

Der Begriff Altersarmut ist in den letzten Jahren zu einem geflügelten Wort geworden. Von Altersarmut spricht man, wenn die Höhe der eigenen Rente nicht mehr zum Bestreiten des eigenen Lebensunterhaltes ausreicht.

Aktuell sieht die Entwicklung der Altersarmut in Deutschland dramatisch aus, denn aufgrund der steigenden Lebenserwartung, die Senkung des Rentenniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung und auch die mangelnde Bereitschaft der Bevölkerung, zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung noch eine private Altersvorsorge aufzubauen.

Laut unterschiedlicher Studien sind in den alten Bundesländern in Deutschland 14 Prozent der Bundesbürger, die älter als 65 Jahren Jahren sind, von der Altersarmut gefährdet. In den neuen Bundesländern sind es derzeit 9 Prozent der über 65-Jährigen.