Wie berichtet wird die Vorsorge für Zahnersatz und Krankengeld in der gesetzlichen Krankenversicherung teuerer.
Interessant ist, dass auch Studenten tiefer in die Tasche greifen müssen, um sich den bisherigen Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten. Auch steht mit der alljährlichen Anpassung zum 1. Oktober f?r Studenten eine weitere Erhöhung an.
So steigen die Beiträge von Studenten in den gesetzlichen Krankenkassen ab Juli von 46,60 Euro auf 48,00 Euro monatlich. Gleichgeblieben ist der Studenten-Beitrag zur Pflegeversicherung. Dieser beträgt unverändert 7,92 Euro. Kinderlose Studenten ab 23 Jahren bezahlen 9,09 Euro im Monat.
Freiwillig in der GKV versicherte Studenten berappen ab Juli für die Krankenversicherung 82,92 Euro anstatt der bisherigen 80,50 Euro – dies gilt allerdings nur für Examenskandidaten und längstens sechs Monate nach dem Examen.
Danach ist der allgemeine Mindestbeitrag zu bezahlen. Dieser beträgt ja nach Krankenkasse rund 110 Euro pro Monat. Für die Pflegepflichtversicherung sind von Freiwilligen grundsätzlich 13,68 Euro im Monat zu zahlen. Für Kinderlose kommt ab dem 23. Geburtstag ein zusätzlicher Obolus von 2,01 Euro je Monat hinzu.
Sonderfall BAföG-Empfänger
BAföG-Empfänger sind bei dieser Beitragsentwicklung aussen vor: Der BAföG-Zuschuß zur Kranken- und Pflegeversicherung liegt derzeit bundesweit bei 55 Euro (47 Euro für die Krankenversicherung, acht Euro für die Pflegepflichtversicherung). Das ist lediglich knapp ein Euro weniger, als die Studenten aufbringen müssen.
Die private Krankenversicherung
Die Mehrzahl der Studenten sind über die Eltern familienversichert und haben dadurch auch keine Beitragsprobleme, ohne daß dafür Zusatzbeiträge aufzubringen wären. Das gilt im Normalfall bis zum 25. Geburtstag, solange das regelmäßige Einkommen des Studenten, z.B. aus Zinseinahmen, 345 Euro im Monat nicht übersteigt; wird (zusätzlich) Arbeitsverdienst erzielt, so beträgt der Grenzwert, der nicht überschritten werden darf, 400 Euro.
Die Studentische Versicherung besteht nur bis zum 14. Semester beziehungsweise bis zum 30. Lebensjahr.
Die Vorteile, die eine Private Krankenversicherung im Vergleich zur GKV bietet, sind nicht von der Hand zu weisen.
In der Wahl der richtigen privaten Krankenversicherung kann Sie natürlich ein versierter Versicherungsmakler unterstützen.
Einige Spezialisten für den Bereich der privaten Krankenversicherung sind hier aufgelistet:
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