Forderung nach mehr Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung


Die Allianz Private Krankenversicherung fordert mehr Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen.

Nach Meinung der Allianz Privaten Krankenversicherung lassen sich die aktuellen finanziellen Problemstellungen der gesetzlichen Krankenversicherungen nur mit einer kapitalgedeckten Vorsorge und mit mehr Wettbewerb innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen bew?ltigen.

Diese Meinung basiert auf einer Studie des Gesundheits?konom Eckhard Knappe, der sich mit den wesentlichen Kostentreibern des Gesundheitswesens besch?ftigt.

So sagte Knappe, dass nicht die demographische Entwicklung in der
gesetzlichen Krankenversicherung entscheidend sei. Die Hauptursachen
seien vielmehr die h?here Lebenserwartung, medizinischer Fortschritt
und die steigenden Ausgaben bei ?lteren Patienten. Diese Faktoren
summieren sich zu einer sehr explosiven Mischung, so dass unter
ung?nstigen Vorraussetzungen die durschnittliche Pro-Kopf-Belastung
mehr als mehr als verdopplen kann. Weitere Faktoren f?r dieses d?stere
Szenario sind die sinkenden Geburtenzahlen. Diese sinkenden
Geburtenraten bewirken, dass vor allem j?ngere Beitragszahler in der
gesetzlichen Krankenversicherung bereits in naher Zukunft ?ber Geb?hr
belastet werden w?rden. Die bereits mehrfach diskutierten
Kopfpauschalen oder Pauschalpr?mien in der gesetzlichen
Krankenversicherung seien zwar ein richtiger Schritt in Richtung auf
die gerechte Verteilung der Beitragszahlung. Kopfpauschalen b?ten aber
keine L?sung f?r das Problem der Finanzierung der Gesundheitskosten in
einer immer ?lter werdenden Gesellschaft.



Das Fazit der Allianz Privaten Krankenversicherung: Kapitaldeckung.



Die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen sollten sich
mehr auf das eigene, selbst erwirtschaftete Kapital verlassen und sich
von dem Vertrauen auf den Generationenvertrag distanzieren.



Dieses Prinzip, mit dem Kunden der privaten Krankenversicherung bereits
heute f?r h?here Gesundheitsausgaben im Alter vorsorgen, erfordert mehr
Wettbewerb. Dies gelte nicht nur f?r ?rzte, Krankenh?user und andere
Leistungserbringer, sondern auch f?r die Krankenkassen.

1 Kommentar so far »

  1. Versicherungguenstig.de said,

    Wrote on April 5, 2006 @ 20:41

    Die Frage nach welchem System das Gesundheitswesen ‘am Leben’ gehalten werden soll, besch?ftigt sowohl die Politik und auch den B?rger.

    In dem ganzen Medienrummel um die Reformvorschl?ge des Gesundheitswesens kann man durchaus den ?berblick ?ber die e

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