Quo Vadis Gesundheitswesen?
Die Frage nach welchem System das Gesundheitswesen ‘am Leben’ gehalten werden soll, beschäftigt sowohl die Politik und auch den Bürger.
In dem ganzen Medienrummel um die Reformvorschläge des Gesundheitswesens kann man durchaus den Überblick über die einzelnen Reform-Ansätze verlieren.
Dass die Gesundheits-Reform dringend nötig ist, daran besteht kein Zweifel. Die Gerüchte geistern von 7 bis 10 Milliarden Euro Defizit in den gesetzlichen Krankenkassen durch die Medien.
Eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Reformansätze:
1. GESUNDHEITS-SOLI:
Die beitragsfreie Versicherung der Kinder in der GKV soll aus Steuermitteln bezahlt werden.
2. FESTSCHREIBUNG DES ARBEITGEBERANTEILS:
Der Arbeitgeberanteil zu der Krankenversicherung soll eingefroren werden. Etwaige Beitrags-Steigerungen bleiben an den Versicherten hängen, wie es bereits mit dem Sonderbeitrag zur GKV praktiziert wird.
3. GESUNDHEITSPRÄMIE:
Die Gesundheitsprämie ist ein Reform-Ansatz, bei dem ein Teil der Gesamtausgaben auf alle Versicherten umgelegt werden soll.
BÜRGERVERSICHERUNG:
Die “Bürgerversicherung” zielt darauf ab, Privatversicherte (d.h. Besserverdienende, Selbstständige und Beamte) an der Finanzierung des Gesundheitswesen zu beteiligen. Ziel wäre es dabei, die Alterungsrückstellungen der privaten Krankenversicherungen anzuzapfen
VERSICHERUNGSPFLICHTGRENZE:
Die einfachste Lösung wäre es meiner Meinung nach, die Beitragsbemessungs-Grenze der Krankenversicherung weiter anzuheben.
STRUKTURREFORM:
Natürlich kann mehr Wettbewerb und Transparenz, wie vor einiger Zeit aus den Reihen der Privaten Krankenversicherung gefordert, die Kostenexplosionen im Gesundheitswesen etwas eindämmen.
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